Statistik Berufsunfähigkeit

Zahlen können Risiken verdeutlichen, nicht verhindern

Nicht immer sind Risiken im Leben leicht einzuschätzen, speziell dann nicht, wenn Sie früh und in dem Sinne rechtzeitig über eine Berufs-Ausfall-Absicherung nachdenken. Der Vorteil liegt dann auf der Hand - mit kleineren Beiträgen und einem guten Gesundheitsbild lassen sich mit relativ kleinen Beiträgen für den späteren Fall der Fälle eine gute Berufsunfähigkeits-Rücklage bilden. Mit Grafiken wollen wir Ihnen Entscheidungshilfen zur Verfügung stellen.

Die folgende Grafik zeigt Personen, die im Jahr 2007 erwerbsunfähig wurden nach Alter und Leiden (Krankheit):

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes


Die Tabelle zeigt unzweifelhaft, in welchem Alter die beschriebenen Leiden zu einer Berufsunfähigkeit führen. Dennoch sei darauf hingewiesen, dass es sich um Durchschnittswerte handelt. Nicht selten kommen krankheitsbedingte Faktoren, die zur Berufsunfähigkeit führen, auch in jüngeren Jahren vor.

 



Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Erwerbsminderungsrenten der GRV im Jahr 2007 aufgeteilt nach Geschlechtern. In 2007 wurden insgesamt 24.733.713 Renten verwaltet und ausgezahlt (Altersrenten, Erwerbsunfähigkeitsrenten, Waisenrenten, Hinterbliebenenrenten):

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes


Alle Zahlen teilen sich Männer und Frauen. Auch in der folgenden Tabelle wird Bezug auch die Anzahl der Erwerbsunfähigkeitsrenten genommen, allerdings diesmal nach Eintrittsalter der Versicherten. Es ist zu sehen, dass der Gros der verminderten EWU-Renten erst ab ca. dem 40 Lebensjahr anfängt gewichtig zu werden. Insbesondere zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr steigen die Berufsunfähigkeitsrenten deutlich an:

Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes


Die Zahl aller von der gesetzlichen Rentenversicherung an die Versicherten ausbezahlten Renten betrug in 2007 insgesamt 1.583.801 Renten (alle Frauen/Männer - Alter - Gründe). Bezogen auf die Gesamtanzahl der Renten (w.o.) liegt die Quote der EWU-Renten bei 6,4 %. Das mag nicht viel erscheinen, bezieht sich aber auch nur auf die Erwerbsunfähigkeitsrenten der GRV.

Anerkannte Institute mahnen immer wieder die Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung an. Sie ist die einzige Vorsorgemassnahme, die unmittelbar an den Versicherten als lebenslange Rente fliesst, unabhängig seines Alters oder Versicherungsjahren oder Ursachen.

© Artikel von Redaktion UV